Letzte Woche habe ich euch erzählt, wie Mira als transmediale Konzeptidee entstanden ist. War Mira Elvren zum Start noch eher künstlich aus der Idee einer transmedialen Konzeption erwachsen, so schlug sie in den folgenden Wochen zunehmend Wurzeln in meiner Welt. 

Mira wird stärker in die Welt eingebunden

In ersten Überlegungen war Mira einfach ein weiteres Kind in der Nachbarschaft, in die Charlotte mit ihrem Vater zieht. Ich überlegte, dass Mira das Treiben von Charlotte und Kilian aus der Ferne beobachten und irgendwann aufgrund ihrer Gabe Hinweise geben könnte. Doch das erschien mir irgendwie zu flach. Unter welchen Umständen würde ein – wenn auch junger – Erwachsener mit entsprechender Ausbildung im Umgang mit Geistern Hinweise von einem ihm unbekannten 8-jährigen Mädchen entgegen nehmen? Wie würde Charlotte darauf reagieren? 

Also überlegte ich, ob Mira in einer anderen Verbindung zu Charlotte stehen könnte. Wer waren wohl Miras Eltern? Würden ihre Eltern die Gabe teilen? Warum wuchs Mira in dieser unscheinbaren Nachbarschaft auf? Sukzessive entstand eine Backstory für ihre Mutter und Verflechtungen im Hintergrund, die schließlich eine Verbindung zu Charlottes Familie mit sich brachten. 

Ohne zu viel zu Spoilern kann ich sagen, dass Mira nicht einfach zufällig irgendwann am Gartenzaun stehen wird und auch nicht erst in einem zweiten Teil eine Rolle spielt, sondern bereits Bestandteil des ersten Buches sein wird. Nicht als Hauptfigur, aber als eine bedeutsame Nebenfigur. 

Wer ist Mira eigentlich? 

Mira Elvren ist die 8 jährige Tochter von Sophie und Erik Elvren. Sie kann mit ihrer Gabe Spuren von Geistern erspüren: ihre Emotionen und Absichten. Genau sehen kann sie die Geister jedoch nicht, weshalb sie sie oft nur schemenhaft zeichnet. 

Um den Überblick in Scrivener nicht zu verlieren, ließ ich mir für einige meiner Figuren von der KI Portraits nach Beschreibungen von mir erstellen. Auch Mira bekam ein solches Portrait. Da es im März 2025 mit DALL-E noch vor der neueren Version entstand, hat es noch den typischen KI-Look, doch als visueller Anker in meiner Storybible ist das völlig ausreichend. 

Warum Mira Geister nur spürt und sie nicht einfach sieht? Dazu berichte ich euch nächste Woche. 

Transmediale Ideen mit Storytelling verweben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert