Stück für Stück versuche ich das Setting meiner Story zunehmend auszugestalten und Details zu definieren. Es ist so wahnsinnig einfach zu schreiben, dass dort ein alter Baum in dem Garten steht. Doch wenn ich versuche, ihn mir genauer vorzustellen oder gar zu visualisieren, dann merke ich wieder, wie viele Fragen so ein einfacher Satz eigentlich offen lässt.
Schon früh war klar, dass es sich bei dem Baum um eine Eiche handeln soll. Der Stamm musste dick genug sein, dass man sich dahinter halbwegs verstecken könnte. Somit muss der Baum mindestens 100 Jahre alt sein. Vielleicht auch 200 Jahre. Ich beginne mir Bilder von alten Eichen anzuschauen. Es fällt mir schwer, mich festzulegen.
Meine Gedanken beginnen zu wandern. Die Fragen um den Baum werfen neue Fragen auf. Wenn der Baum so alt ist, dann ist er älter als das Haus, obwohl auch das Haus ja schon älter ist. Wie wäre wohl der Aufbau des Hauses? Szenenbedingt habe ich auch hier bereits einige Detailausschnitte im Kopf. Ich beginne Grundrisse des Hauses zu kritzeln, statt mich weiter mit Bäumen zu beschäftigen. Aber das ist dann eher ein Thema für einen anderen Beitrag.
Für heute bleibt diese einfache Skizze eines Baumes, passend zum zweiten Juni-Thema des Projekt 52.

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