Wie ihr hier im Blog schon sehen konntet, habe ich 2018 zwei Aquarelle meiner Heimatstadt angefertigt. Eigentlich sollten es 5 werden, doch durch Schwangerschaftsmüdigkeit und andere Verpflichtungen blieb es bei zweien.

Anfang diesen Jahres habe ich die beiden dann als Postkarten drucken lassen. Erstmal 200 Stück zu einem Stückpreis von ca 0,08 EUR.

Versuch 1: Großtausch und Sammlerbörse Wittstock (abgeschlossen)

Jedes Jahr im Februar ist bei uns der „Großtausch“ – die jährliche Sammlerbörse für Numismatiker, Philatelisten und anderes. Hier startete ich meinen ersten Versuch und stellte meinen Aufsteller neben die Münzen meines Vaters und Bruders.

Allerdings stellte sich schnell heraus, dass dort einfach nicht die richtige Zielgruppe unterwegs ist. Die Leute sind meist auf der Suche nach alten Dingen und nicht so sehr nach neuen Drucken.  So verkaufte sich am Ende nur genau eine Karte.   

Versuch 2: Landesgartenschau

Auf der Landesgartenschau in Wittstock bieten mein Vater und mein Bruder ihre selbstgemachten Liköre in einem der Schaugärten zum Verkauf an. Auch hier gaben sie mir die Chance, meine Karten zu zeigen.

Meine Postkarten im Schaukasten

Leider ist auch hier das Ergebnis bisher ernüchternd. Nur sehr vereinzelt verkauft sich mal eine Karte. Im Grunde kommen die Leute halt, um sich den Garten anzuschauen bzw. die Liköre zu probieren und zu kaufen.

Die LaGa läuft vom 18.4. bis 06.10.2019 Es bleibt also noch ein bisschen Zeit, weitere Erkenntnisse zu sammeln.

Versuch 3: Kommissionsvertrag mit unserer Touristeninformation

Nun startete Ende April der dritte Anlauf: Ich habe einen Kommissionsvertrag mit der Wittstocker Touristeninformation abgeschlossen. Erstmal einfach über 20 Karten pro Motiv. Die Gewinnmarge ist hierbei natürlch am geringsten, da ich den Preis nicht frei bestimmen kann und zusätzlich eine Provision von 10% zahle.

Der Verkauf in der Touristeninformation hat jedoch im Gegensatz zu LaGa den Vorteil, dass hier der Zeitraum nicht weiter beschränkt ist und somit – bei Erfolg – eine langfristige Distribution denkbar wäre.

Nach ca. 2 Monaten gab es bisher jedoch leider keine Rückfrage bezüglich Nachschub, sodass ich aktuell davon ausgehe, dass sich die Karten bisher nicht vollständig verkauft haben. 

Erstes Fazit

Nach 2 vollen Monaten kann ich festhalten, dass ich das Thema Postkarten wohl in nächster Zeit nicht weiter ausbauen werde, da Aufwand und Nutzen in keinem sinnvollen Verhältnis stehen. Wenn ich aus „Lust an der Freude“ ein Aquarell mit einer Ansicht meiner Heimatstadt male, drucke ich es vielleicht noch einmal. Doch gezielt Postkartenmotive zu entwerfen, scheint zumindest aus geschäftlicher Sicht kein sinnvoller Ansatz zu sein. 

Vielleicht ergibt es nach dem Umzug bei einem Babyspaziergang mal die Gelegenheit, in der Touristeninformation die Erfahrungen der Mitarbeiter persönlich zu erfragen. 

Experiment Postkartenverkauf

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