
Tessa Fennholm ließ sich seufzend nieder. Auf ihrem Schreibtisch befanden sich zahlreiche Berichte und Dokumente, die noch einsortiert werden mussten. Für gewöhnlich kümmerte sie sich um das Katalogisieren von Artefakten, doch mit dem Ausfall eines Kollegen hatte man sie gebeten, einzuspringen.
Sie zog die ersten Blätter von einem Stapel und fuhr mit den Händen über das Papier. Ein Einsatzbericht. Ihr Blick glitt über die Buchstaben, ohne sie wirklich zu lesen. Es würde eine ganze Weile dauern, die liegen gebliebenen Berichte alle zu katalogisieren.

Hier nun also mein Beitrag zum Thema „Buchstabe“, dass sich mir so gar nicht intuitiv nähern wollte. Also habe ich überlegt, wo in meiner Geschichte Buchstaben eine Rolle spielen und landete im Archiv und bei Tessa Fennholm. Für die Art von Dokumenten habe ich schon vor einer Weile eigens ein Logo entworfen, dass ich hier in die Zeichnung integriert habe. Da es sich aus Buchstaben zusammensetzt, trägt es so indirekt zum Thema bei.
Eigentlich möchte ich zu diesen Berichten noch eine konkrete Form entwickeln und ein paar exemplarische Dokumente erstellen. Doch der Teufel steckt da wirklich im Detail. Zu sagen, dass solche Dokumente existieren, ist viel leichter, als sie sichtbar zu machen.
Alle Themen zum Projekt 52 im Juni findet ihr wie immer bei Sari.