Zeichnen mit Bleistift

Der Bleistift gehört zu den geläufigsten Zeichenmedien. Egal ob vom letzten IKEA-Besuch oder Restbestände aus Schultagen. Jeder hat wohl mind. einen Bleistift zu Hause. Mit Bleistift zu zeichnen ist daher wohl der einfachste Einstieg in die Welt des Zeichnens.

Kleine Materialkunde

Was ist eigentlich ein Bleistift?

Wenn wir mit einem Bleistift zeichnen, bringen wir feine Grafit-Partikel auf die Oberfläche des Papiers. Grafit ist eine der natürlichen Erscheinungsformen von Kohlenstoffs in Reinform. Zum Zeichnen gibt es Grafit in unterschiedlichen Formen.

  • Klassischer Bleistift mit Holzmantel
  • Feine Druckbleistifte
  • Fallminen
  • Grafitstift
  • Grafit in Stückform

Verschiedene Bleistiftarten

Bleistift, Druckbleistift, Fallminenstift, Grafitstift (von unten nach oben)

Jeder dieser Formen hat seine Vor- und Nachteile. Ein Druckbleistift oder ein Fallminenstift eignet sich sehr gut für unterwegs, da man sie nicht extra anspitzen muss. Druckbleistifte kann man darüber hinaus für sehr feine Linien verwenden.

Der klassische Bleistift ist dafür vielseitiger in der Strichstärke. Frisch gespitzt kann er sowohl sehr feine Linien zeichnen, als auch – wenn man ihn schräg anlegt – schnell ganze Flächen füllen. Der Grafitstift hat in der Regel abgesehen von einer dünnen Schutzhülle kein weiteres Material zur Hülle, wodurch man noch einfacher flächig arbeiten kann.

Grundsätzlich ist es euch überlassen, mit welcher Form ihr arbeiten wollt. Es spricht natürlich auch nichts dagegen, die Materialien zu kombinieren.

Härtegrade von Bleistiften

Verschiedene Härtegrade von BleistiftenAuf den meisten Bleistiften – sofern sie nicht gerade einen Motivdruck haben – werdet ihr einen oder zwei Buchstaben finden, die Auskunft über den Härtegrad eures Bleistifts geben. (Alternativ auf der Verpackung eurer Bleistiftminen, solltet ihr mit Druckbleistiften oder Fallminenstiften arbeiten.)

Man kann hierbei in die Grundstärken B (weich, dunkel), H (hart, hell) und HB (mittel) unterscheiden. Die Stärken B und H variieren dabei wiederum in neun Stärken, die durch eine entsprechende Zahl gekennzeichnet werden.

Wer allerdings mit Bleistiften verschiedener Hersteller herum probiert, wird schnell feststellen, dass es sich hierbei keineswegs um genormte Werte handelt.

Für den Start müsst ihr euch also nicht mit allen möglichen Hartegraden eindecken. Probiert euch einfach erstmal ein wenig aus. Ich persönlich mag weiche Minen sehr gern und habe daher oft einen B oder 2B und einen 6B (oder ähnliches) dabei.

Das Papier

Neben den Stiften selbst, spielt das Papier eine große Rolle für das Erscheinungsbild eurer Zeichnung. Hierbei spielt vor allem die Struktur eures Papiers eine Rolle. Klassisches Druckerpapier hat meist eine sehr glatte Überfläche. Andere Papiersorten können hier unterschiedliche Strukturen aufweisen.

Papiere

Zeichenpapier (Nanu Nana), Zeichenpapier (Idee), einfaches Druckerpapier und Aquarellpapier (Hahnemühle) im Vergleich
(von links nach rechts)

Welches Papier euch wofür am meisten zusagt, werdet ihr nur durch Probieren herausfinden. Es spricht auch nichts dagegen, auf Aquarellpapier oder anderem Papier zu zeichnen. Wenn ihr nicht für viel Geld Künstlerbedarf kaufen wollt, haltet einfach Ausschau nach verschiedenen Angeboten in Discountern, um so mit der Zeit verschiedene Strukturen ausprobieren zu können.

Alles Marke oder was?

Faber-Castell gehört mit Sicherheit zu den etabliertesten Herstellern in Deutschland. Ich persönlich finde jedoch, man muss deswegen nicht zwingend alles dort kaufen. Ein zweiter Anbieter für verschiedene Zeichenmaterialien ist Koh-I-Noor. Weniger bekannt und im Preis oft etwas günstiger. In Fachgeschäften werdet ihr wahrscheinlich vorrangig mit diesen beiden Anbietern konfrontiert. Doch wenn ihr in den Schreibwarenabteilungen von Discountern oder auf besondere Angebote achtet, werdet ihr womöglich hier und da auch günstigere Materialien kaufen können.

Mein Zeichenmaterial besteht aus einer bunten Mischung, die sich über die Jahre angesammelt hat:

Mein Material für Bleistiftzeichnungen

Normale Bleistifte

Ein ganzes Set verschiedener Bleistiftstärken von einem chinesischen Hersteller habe ich in einem Discounter vor Jahren einmal billig erstanden (1). Leider kann man da ziemliches Pech bezüglich der Bruchfestigkeit der Minen haben. Doch zum Ausprobieren reicht es allemal. So konnte ich recht schnell feststellen, dass ich die harten Stärkegrade nicht mag.

Dazu habe ich mir einmal einen 6B von Faber-Castell geleistet (2). Diesen mag ich sehr gern und entsprechend verbraucht ist er bereits.

Grafitstift

Ich besitze nur einen Grafitstift (3), den ich mir in einem kleinstädtischen Schreibgeschäft vor Jahren gekauft hatte. Er ist von Koh-I-Noor und mit einem Grad von 8B sehr weich. Es ist für mich eine Ergänzung für größere Flächen zu meinem Faber-Castell Bleistift.

Druckbleistift

Mein Lieblingshalter ist ein altes Modell von Pelikan (4). Wobei ich noch einige andere Billigmodelle habe. Als Minen nutze ich billige HB-Minen (die sich eher wie B anfühlen), die ich zu meiner Studienzeit in einem Billigartikel-Geschäft erstanden habe (5).

Zum Blenden

Ob ihr zum Blenden Papiertaschentücher, Wattepads oder Watte selbst nehmt, ist euch überlassen. Diese Materialien habt ihr entweder sowieso im Haus, oder ihr könnt sie günstig im Supermarkt oder Drogeriemarkt erwerben.

Wer etwas weiter gehen möchte, kann sich einen oder mehrere Estompen (6) zulegen. Diese gibt es in verschiedenen Dicken. Da ich mich Spontan zum Kauf eines Estompen in einem Bastelfachgeschäft entschieden habe, bin ich an dieser Stelle bei Faber-Castell gelandet.

Radiergummi

Vor über 10 Jahren habe ich mir in den USA erstmalig einen Knetgummi gekauft. Ich kannte diese damals gar nicht und würde für zeichnerische Arbeiten nie wieder auf eine andere Form wechseln.

Ich weiß leider nicht mehr, welche Marke mein aktueller Knetgummi (7) ist, da er beim Kauf einfach nur in Folie eingeschweißt war. Bei Faber-Castell erhält man die Knetgummis in einer kleinen Plastikbüchse. Das wäre für mich vielleicht einmal ein Grund zu wechseln, da Frischhaltefolie als Schutz für den Knetgummi doch immer eher unschön ist.

Anspitzer

Wer mit klassischen Bleistiften arbeitet, kommt um einen anständigen Anspitzer nicht herum. Ich habe lange mit verschiedenen Billigspitzern gearbeitet, bis ich mich schließlich entschlossen habe, doch zu einem Faber-Castell Modell (8) zu wechseln. Das hatte für mich zwei Gründe. Der Anspitzer kann für 3 verschiedene Stiftdicken genutzt werden und er hat einen Auffangbehälter, sodass ich ihn bequem unterwegs nutzen kann.

Papier

Beim Papier für Bleistiftzeichnungen bin ich recht anspruchslos. Von einfachem Kopierpapier über Zeichenblöcken (teils aus dem Discounter) hin zum Skizzenbuch, arbeite mit dem, was ich gerade zur Hand habe und wonach mir der Sinn steht.

Arbeiten mit dem Bleistift

Den Stift halten

Nach Empfehlung meines Mentors in der ODC solltet ihr den Stift zwischen Zeigefinger und Daumen halten. Allerdings habe ich aus irgendeinem Grund schon immer die Stifte eher mit Mittelfinger und Daumen gehalten. Egal wie ihr den Stift nun genau haltet, man kann in zwei Varianten unterscheiden.

Schreibhaltung

Für genauere Arbeiten haltet ihr den Stift ähnlich wie ein Schreibgerät. Das gibt euch eine möglichst große Kontrolle über den Stift, gleichzeitig lässt jedoch gegebenenfalls die Dynamik eures Striches etwas zu wünschen übrig. Um zu verhindern, dass ihr durch das Ablegen eurer Hand bisherige Striche verschmiert, solltet ihr hier immer ein weißes Blatt unter eure Hand legen.

Nicht praktikabel ist diese Haltung an Staffeleien, bei denen das Papier vor euch steht, da euch eine mögliche Ablage eurer Hand fehlt.

Stift halten: Schreibhaltung

Breite Linien und Flächen

Wenn ihr etwas freier arbeiten wollt oder ihr stärker mit der breiten Seite eures Bleistifts zeichnen wollt, bietet es sich an, umzugreifen. Das kann auch für kurz geratene Bleistifte eine mögliche Haltung sein.

Stift halten

Auf diese Weise kann man auch an stehenden Untergründen zeichnen, da eine Ablage der Hand nicht benötigt wird. Probiert am besten verschiedene Haltungen einmal aus, um zu sehen, was euch wie am besten liegt.

Bewegung von Handgelenk und Arm

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist neben der Haltung eures Stiftes die Bewegung eures Handgelenks bzw. Armes. Gerade wenn ihr plant, mehrere Stunden zu zeichnen, wird es schnell zu einer Belastung, wenn ihr alles aus dem Handgelenk zeichnet. Aber einer bestimmten Strichlänge ist dies auch einfach nicht mehr möglich.

Daher gilt die einfache Grundregel: Kurze Einwärtsschwünge aus dem Handgelenk zeichnen, lange Auswärtsschwünge aus dem Arm. Dreht im Zweifel das Papier so, dass ihr die Schwünge leicht machen könnt, ohne zu verkrampfen.

Die Wahl von Papier und Stift

Bevor ihr euch an ein größeres Projekt wagt, solltet ihr Stift und Papier einmal ausprobiert haben, da diese die Wirkung des Bildes sehr stark beeinflussen können. In den nachfolgenden zwei Zeichnungen, die beide im Oktober 2007 während meines Studiums entstanden sind, könnt ihr den Unterschied sehr gut sehen.

Bleistiftportrait Ishrat Bleistiftportrait mit Hund

Für das erste Bild habe ich mit einem Druckbleistift auf Kopierpapier gearbeitet. Ich habe mir recht viel Zeit genommen, um Haare und ähnliches entsprechend auszuarbeiten. (Fotovorlage: Ishrat mit Genehmigung des Fotografen) – Bei dem zweiten Bild hatte ich versehentlich zu etwas gröberem Papier gegriffen und neben dem Druckbleistift für größere Flächen auch zu einem anderen Bleistift gegriffen. (Fotovorlage: Privat)

Schattieren mit Bleistift

Egal wie ihr ihn dreht und wendet, der Bleistift ist ein Zeichenmedium, mit dem ihr Linien erzeugen könnt. Sie können heller oder dunkler, kürzer oder länger sowie dünner oder dicker sein, doch am Ende bleiben es Linien. Um nun die Illusion von Fläche zu erzeugen, bleibt euch nichts anderes übrig, als viele Linien dicht nebeneinander zu setzen. Ob ihr diese danach ineinander verwischt und als solche erkenntlich lasst, trägt ebenfalls stark zum Ausdruck eures Bildes bei.

Schraffieren

Ziel sollte es nun allerdings weniger sein, euer Bild „auszumalen“, als mit Hilfe von Schraffuren und Flächen Licht und Schatten darzustellen. Mit jedem Strich und jeder Fläche nehmt ihr etwas mehr Licht weg.

Haltet euch darüber hinaus vor Augen, dass Linien und Schraffuren zur Entstehung von Strukturen und Texturen in eurer Zeichnung beitragen. Es ist daher sehr wichtig, dass eure Linien immer der Form eurer Figur folgen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich eure Linien zu einer einfachen Schraffur oder einer Kreuzschraffur verbinden. Beachtet ihr die Richtung eurer Linien nicht, so wirkt euer Motiv schnell flächig und verliert an Räumlichkeit.

Material zum Blenden

Solltet ihr nun weichere Übergänge wünschen, kann es sinnvoll sein, Bleistiftstriche zu verwischen und Schraffuren zu verblenden. Hierbei könnt ihr unterschiedliche Hilfsmittel zur Hilfe nehmen:

– Finger
– Papiertaschentücher
– Wattepads
– Watte
– Estompen

Finger

Die Finger sind natürlich das naheliegendste Mittel der Wahl. Ihr habt sie immer dabei und müsst nicht extra etwas dafür kaufen. Doch Achtung ist geboten. Wenn eure Haut eher fettig ist oder eure Hände schnell schwitzen, dann solltet ihr lieber auf ein anderes Mittel zurückgreifen. Denn eure Wischversuche werden vermutlich schnell fleckig werden. Ein anderes potentielles Problem sind jedoch die Fingerabdrücke, die ihr möglicher Weise an ungewollten Stellen auf dem Papier hinterlasst.

Ich persönlich habe immer eher zu trockene Hände und könnte wohl den halben Tag mit eincremen beschäftigen. Wenn ich mir die Finger also nicht gerade direkt vor dem Zeichnen eingecremt habe, klappt das mit dem Wischen recht gut. Wenn es schnell gehen sollte oder ich gerade nichts anderes zur Hand hatte, habe ich dann versucht mit meinem kleinen Finger oder dem Ringfinger zu wischen, da man diese im Zweifel beim weiteren Arbeiten ganz gut „über dem Papier“ halten kann.

Papiertaschentücher, Wattepads und Watte

Eine einfache Lösung für beide Probleme können jedoch Papiertaschentücher sein. Wickelt euch das Taschentuch einfach über den Finger und beginnt vorsichtig zu wischen. Achtet dabei immer wieder darauf, dass die Oberfläche des Taschentuchs sich nicht zu sehr abnutzt und wechselt im Zweifel die Stelle, mit der ihr wischt.

Weichere Übergänze könnt ihr mit Wattepads und Watte schaffen. Ein präzises Arbeiten ist mit diesen Hilfsmitteln jedoch eher schwierig.

Estompen

Das eigentliche Werkzeug der Wahl sind Estompen. Es handelt sich dabei um viele Schichten Papier, die zu einer Stiftform gedreht wurden. Ihr könnt mir der Spitze oder der Längskante des Estompen wischen. Es empfiehlt sich, ein Schmierblatt zur Hand zu haben, um überschüssiges Grafit abwischen zu können, wenn ihr an einer neuen Stelle arbeiten wollt.

Mit einem solchen Papierwischer könnt ihr entsprechend viel präziser arbeiten, als das mit euren Fingern möglich wäre. Auf diese Weise kann man Schraffuren abschwächen, ohne dass sie schlussendlich vielleicht zu sehr „vermatschen“.

Blenden durch Wischen

Egal für welches Hilfsmittel ihr euch beim Blenden entscheidet, ihr solltet nur nicht vergessen, weiterhin die Figur eurer Form im Blick zu behalten. Überlegt euch darüber hinaus, wo ihr scharfe Kanten behalten wollt und an welcher Seite ihr blenden wollt.

In welche Richtung solltet ihr blenden? Das hängt wohl maßgeblich davon ab, wie groß der Übergang werden soll. Vom Hellen ins Dunkle gewischt überwiegt die hellere Seite und das Dunkle wird etwas reduziert. Anders herum vergrößert sich die dunklere Fläche.

Auch hier gilt wieder: Unbedingt selbst ausprobieren, denn diese Erfahrung müsst ihr selbst sammeln.

Im Vergleich hier einmal zwei Katzenportraits:

Cat Portrait with pencils Katzenportrait Gismo

Unsere Katze (links) ist eine klassische klassische europäische Kurzhaarkatze mit hübschen Zeichnungen im Fell, die sich super für Schraffuren anbieten. Das Bild ist auf A4 Druckerpapier entstanden. Unser Kater (rechts) widerum ist komplett weiß und hat etwas längeres Fäll, sodass sich wiederum weiche Übergänge anbieten. Für das Verwischen innerhalb des fells habe ich den Estrompen genutzt. Für das großflächige Verwischen im Hintergrund oder auch teilweise aus dem (Keramik-)Sack wiederum ein Wattepad. Zeichnung in meinem A5 Skizzenbuch.

Radierungen

2016_artikel-bleistift_radierer

Einen Radiergummi kann man nicht nur für Korrekturen seiner Skizzen verwenden, sondern auch, um gezielt Partien im Motiv aufzuhellen. In dem zweiten katzenportrait habe ich beispielsweise die Schnurrhaare ausradiert, um sie anschließend mit einem leichten Strich noch einmal hervor zu heben.

Nut ihr einen Knetgummi, habt ihr die schöne Möglichkeit, diesen immer so zu verformen, dass er euren Ansprüchen genügt. Ihr könnt eine schmale Kante kneten, mit der ihr dann radiert, oder auch in einer runderen Form für größere Flächen.

Im Unterschied zu klassichen harten Radiergummis könnt ihr mit einem Knetgummi auch durch Tupfen Grafitpartikel abtragen und somit Stellen im Bild leicht aufhellen.

Besondere Effekte

Grafitpartikel direkt verblenden

Mit einem einfach Anspitzer ohne Auffangbehälter oder einem Cuttermesser könnt ihr direkt Grafit auf euer Papier bringen. Je feiner die Partikel, desto feiner könnt ihr sie dann verwischen. Anschließend lassen sich mit Bleistift Konturen einzeichnen oder mit einem Radiergummi Lichtflächen schaffen. Gegebenenfalls kann man das Ergebnis auch direkt so nutzen. Mit einem Wattepad verwischt, kann man so ganz leicht Wolken erzeugen.

Bleistift-Effekte: Grafitpartikel

Das Ergebnis eures Wischens wird dabei natürlich maßgeblich vom Untergrund bestimmt. Auch dadurch könnt ihr zusätzliche Variation einbringen.

Arbeit mit Schablonen

Bestimmt kennt ihr dieses Spiel noch aus Schultagen. Da sich Bleistift so gut verwischen lässt, kann man die Partikel auch auf ein anderes zugeschnittenes oder zugerissenes Blatt auftragen und dann auf die eigentliche Malfläche wischen.

Bleistift-Effekte: Schablonen

Auf diese Weise könnt ihr Wellenberge oder Gebirgsketten recht schnell erzeugen. Auch hier steht es auch frei, mit Bleistift und Radiergummi nachträglich Details einzuarbeiten.

Fazit und nächste Schritte

Ihr solltet nun einen ersten Überblick über das Medium Bleistift, die Hilfsmittel und die Handhabung haben. Im Idealfall experimentiert ihr ein wenig und macht euch mit den Möglichkeiten vertraut.

Übung nach Fotovorlage

Um euch im ersten Schritt auf die handwerkliche Ausführung zu konzentrieren, wählt euch ein Fotomotiv zur Vorlage aus. Es kann ein Foto aus eurer privaten Sammlung sein, ein Kalendermotiv oder auch auch ein Foto in einem Buch. Bitte nehmt keine Comics oder Illustrationen, da es sich bei diesen bereits um eine destillierte Version des Motivs handelt, für die Licht und Schatten sowie Strukturen bereits vereinfacht wurden.

Übertragt den groben Bildaufbau und die wichtigsten Konturen eures Motivs auf euer präferiertes Zeichenpapier. Ihr könnt hierfür Transparentpapier nutzen, oder nutzt ein anderes Hilfsmittel, wie ein Lichtpad oder Vergleichbares.

Bitte versucht nicht das ganze Motiv in allen Details abzupausen, sondern schafft euch lediglich eine Hilfestellung, um anschließend frei weiter zu arbeiten. Beobachtet nun genau, woher das Licht kommt, wie die Strukturen sind und beginnt euer Bild mit Schraffuren anzureichern.

Quellen

Dieser Beitrag hat keine klassischen Quellen im wissenschaftlichen Sinne. Der Inhalt ergibt sich aus einer Mischung verschiedener Einflüsse:

  • Über die Jahre angesammelte Erfahrungen
  • Kunstunterricht aus der Schule
  • Erkenntnisse aus der Online Drawing Class
  • Indirekt verschiedene Literatur (indirekt, da sie mich einfach in meinem Lernprozess über die Jahre begleitet hat)

Bleistift-Tipps anderer Blogger

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