Am Montag war es soweit. Ich fasste den Entschluss, dass ich genug editiert, poliert und angepasst hatte. Es war höchste Zeit, mich nicht länger zu drücken.
Es ist interessant, wie viel unbeschwerter die Veröffentlichung eines Beitrags hier im Blog ist. Der Upload und die Übergabe an Amazon wiederum fühlte sich viel größer an. Doch eigentlich war alles vorbereitet. Es war Zeit für den Sprung ins kalte Wasser.
Ich exportierte also meinen Text aus Scrivener, um ihn anschließend in „Kindle Create“ für den Upload aufzubereiten. Auch das Cover hatte ich ja bereits im April vorbereitet. Mit Hilfe von ChatGPT suchte ich ein paar passende Schlagwörter und trug schlussendlich alles ein.
Der Schreck am Morgen
Amazon behält sich eigentlich bis zu 72 Stunden für die Prüfung vor. Doch als ich am Dienstagmorgen auf mein Handy schaute, prangte dort die Push Notification meines E-Mail-Anbieters. „Ruf nach Meer“ war bereits in der Nacht freigeschaltet worden.
Zwischen Brotbüchsen und Schulbus aktualisierte ich schnell die Projektseite und baute kleine Teaser auf die Startseite und in den Footer der Variationsphase, damit überhaupt jemand die Chance haben würde, meine Novelle zu finden. Ich fühlte mich furchtbar unvorbereitet. Eigentlich hatte ich ja geglaubt, nun wenigstens noch ein bis zwei Tage Zeit zu haben.
Sei es drum.
Hiermit verkünde ich also feierlich: Meine erste Novelle ist auf Amazon Kindle veröffentlicht. Solltet ihr Kindle Unlimited Kunde sein, könnt ihr die Novelle auch kostenlos lesen. Ich wäre in dem Fall sehr dankbar, wenn ihr mir eine Rückmeldung geben könntet, ob alles normal funktioniert.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mal rein schaut!
Mehr zu Ruf nach Meer erfahren.
Interessiert ihr euch eigentlich für den operativen Prozess zur Veröffentlichung bei KDP? Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen, dann trage ich die Schritte nach aktuellem Stand einmal für euch zusammen.